Nr. 3 Blasenfluh 18.12.2018 21:48 (UTC)
   
 
Signau – Blasenfluh – Moosegg – Zollbrück
28.4.2012
Bericht V. Schneider
 
Idee und umsichtige Leitung: Oski und Vreni R. , 4 weitere Wanderfreudige.
 
Nach obligatem Kaffeehalt in Signau steiler Aufstieg zum Rainsberg, dann gemütlich weiter Richtung Pt 997. Immer wieder müssen wir innehalten, um die Aussicht zu geniessen: Auf der einen Seite das helle Grün der Buchen, darunter das Weiss der letzten Geisseblüemli, des ersten Sauerklees, das Blau der Veilchen und „Strittele“, das Gelb der Schlüsseli und Zitröseli . . . Richtung W – S – O saftiggrüne Matten durchsetzt vom satten Gelb des Löwenzahns, die dunkelgrünen Hügelketten und Felsrücken des Emmentals, dahinter das frisch strahlende Weiss der Alpen . . . und genau zur Zeit des Stundenhalts Bänke, um dies alles in Ruhe aufzunehmen! Weiteranstieg im Wald zum höchsten Punkt der Blasenfluh 1118 m. Kein Aussichtspunkt, da mitten im Wald. Aber eindrücklich der Blick in den Steilabfall Richtung Osten, die Hundsschüpfe. Fast senkrecht geht’s hinunter, gut gesichert durch einen soliden Holzzaun. Hier ist es zu schattig und kühl für die Mittagsrast. Der Weiterweg Richtung Norden erweist sich als Indianer-Spurensuche: Da kürzlich Holz geschlagen wurde, sehen wir nirgends mehr die vertrauten gelben Rhomben an den möglichen Pfaden, dafür tiefe Traktorenspuren im aufgeweichten Morast. Ausschwärmen ist angesagt, bis wir wieder auf die Signalisation treffen: Immer schön der Gratkante entlang bis hinab an die Strasse nach Waldhäusern. Aber vorher finden wir dank frischem Holzschlag ein sonniges Plätzchen mit freiem Blick ins Tal der Emme.  Waldhäusern, ein gemütliches Restaurant mit herrlichem Fernblick – Vreni und Fritz wussten schon vor 35 Jahren, wo es sich gut leben lässt zum Hochzeitsfest. Weiter der Strasse nach folgt die berühmte Moosegg, mit genau so lohnendem  Fernblick, aber vornehmer und bekannter als Ausflugsziel. Aufstieg zuerst an gepflegten Bauernhäusern und neuen Ferienhäusern vorbei , auf gutem Pfad dem Grat entlang, wieder müssen wir schauen und die Umgebung und Sicht geniessen, Gipfel des Emmentals und der Alpen benennen. Über Burgchnubel und Burgweidli gelangen wir zur Ruine Wartenstein. Die Burg brannte 1383 nieder, es sind nur wenige Reste zu sehen, der Sodbrunnen wurde  ausgegraben und sichtbar gemacht. Heute ist es ein gut ausgebauter Brätliplatz im schattigen Wald. Steil unterhalb des Burgfelsens durch geht es nun abwärts nach Lauperswil, über die Schwemmebene der Emme nach Neumühle, wo Oski endlich zu seinem lang ersehnten Bier kommt. Da Vreni und Käthi ihre Tageskarte ausnützen möchten, können wir doch nicht den nächsten Zug zurück nehmen! Spontan steigen wir in den nächsten Bus, fahren mit dem freundlichen Chauffeur bis ins Fankhaus und wieder zurück nach Trubschachen, wo wir in den Zug steigen, um über Bern heimzukehren.
 


















































 
 
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