7.Krienseregg 26.09.2018 10:25 (UTC)
   
 



Hüttenbesuch
Pilatus-Krienseregg; Samstag 21. Juni 2014
Letztes Jahr kamen Hans Meyer und Vreni Rothenbühler auf die Idee, sich gegenseitig zu
besuchen. Sieben Personen von der Sektion Kriens kamen diesen Frühling auf die
Wäckerschwend zum Brätle - leider bei Regenwetter. Vreni hat bei dieser
Gelegenheit Hans Meyer, Obmann der Wanderleiter und Hausverwalter des NF-Haus
Krienseregg
, den Routenplan für diese Wanderung unterbreitet. Er anerbot sich, uns
zu begleiten. So führte uns Hans Meyer, sekundiert von Vreni, auf Höhen rund um
Kriens. Eine sehr interessante und abwechslungsreiche Tour.
Bei wunderbarem Wetter stiegen die ersten TeilnehmerInnen in Herzogenbuchsee in den
Zug. In Langenthal gesellten sich drei weitere dazu und in Kriens angekommen,
war die Gruppe von 14 Wandervöglen komplett. Der Weg führte zuerst zur
Talstation der Standseilbahn auf den Sonnenberg, z.T. entlang von Geleiseresten
der ehemaligen Tramlinie Luzern – Talstation Standseilbahn. Die Standseilbahn
wurde 1902 erbaut und erschloss das Hotel auf dem Sonnenberg. Nach vielen Hochs
und Tiefs wurde sie 2007 für Fr. 1,4 Millionen saniert. Sie steht unter
kantonalem Schutz.




Im Restaurant des Hotels Sonnenberg stärkten wir uns für die kommende Wanderung
und genossen die herrliche Aussicht. Der Weg führte uns zuerst durch die
Wolfsschlucht. Diese soll 1486 entstanden sein, weil eine Erzgrube eingestürzt ist
und dabei 60 Menschen in den Tod gerissen hat. Die Schlucht erscheint immer
noch irgendwie unheimlich, wild.




Nach einem Abstieg über den hinteren Gütsch
erreichten wir das Renggloch, eine Stelle auf dem Jakobsweg. Dort assen und
tranken wir etwas. Interessant war die schwebende Leiter über der Schlucht,
eine Installation vom Künstler Kari Joller. Der Renggbach überschwemmte früher
Kriens, was oft zu grossen Schäden und Todesfällen führte. Im 18 Jahrhundert
schliesslich öffnete man die Schlucht mittels Sprengungen. Eine für die
damalige Zeit grosse Sensation. Fortan floss der Renggbach leichter in die
kleine Emme


 


Oberhalb der Ei holte Doris Meyer mit dem Auto Marianne Spahr und Fritz Rothenbühler ab und fuhr sie direkt zum NF-Haus

Krienseregg. Weiter ging‘s zur Wallfahrtskapelle Hergiswald, manchmal recht steil ansteigend. Der Rosenkranzweg von

Kaplan Franz Josef Egli ist sehr eindrücklich. Auf 20 Stelen sind 20 Geheimnisse des Rosenkranzes festgehalten. Ab 1504

bewohnte der Waldbruder Hans Wagner ein einfaches Bethäuschen

mit Altar am Ort der heutigen Kapelle, welches ihm von der Familie von Wyl errichtet

wurde. Die heutige Kapelle wurde 1652 neu erbaut. Sie gilt als Kraftort, ist

seit dem 16 Jahrhundert ein Wallfahrtsort
.




 
Vom oberen Fischerebode wanderten wir über Neualp, Schilt,

ohne zu halten am gemütlichen Berghaus Dorschnei vorbei zur Gibelegg, z.T. über

wunderbare Alpwiesen. Schliesslich erreichten wir das NF-Haus Krienseregg, wo

wir uns laben konnten. Franz Bühler, der Präsident der Sektion Kriens und Doris

Meyer begrüssten uns ganz herzlich. Es wurde viel gesprochen und gelacht.
 
 


Die Wanderung schloss schliesslich mit den Fahrten der Luftseilbahn nach Kriens,

dem Bus nach Luzern und der SBB nach Hause ab.






 
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