11. Düdingen--Freiburg 16.07.2018 21:57 (UTC)
   
 



 
Wanderbericht 2. November 2013
 
 
leichte Wanderung Natur, Kultur und Technik
 

Das Programm für
diese Wanderung versprach vieles, aber der Wetterbericht leider wenig. Nur
Optimisten glaubten den Meteo-Leuten, die für den Nachmittag Aufhellungen
versprachen. Aber den Mutigen gehört die Welt.
Trotz heftigem
Regen aber Schirm und Regenhosen im Rucksack starteten wir sechs um acht Uhr
mit dem Zug Richtung Bern und weiter mit dem technisch hochmodernen Doppelstockzug
der BLS nach Düdingen. Dort genossen wir im Restaurant Bahnhof ein feines
Kaffee mit Gipfeli, gepflegt und speziell serviert .Vreni Schneeberger erklärte
uns, dass dies Kultur ist. Weiter informierte es uns über die bevorstehende
Wanderung. Durch das Düdinger Moos, das vor Jahren durch die Autobahn halbiert
wurde, werden wir weiter wandern zur Einsiedelei Magdalena, - Natur und Kultur.
Auf den ausgeteilten Prospekten konnten wir uns über die zwei
Sehenswürdigkeiten aufklären. Gut informiert schnürten wir die Rucksäcke und
begutachteten den Himmel, der sich inzwischen aufgehellt und schon einige blaue
Wölken präsentierte. Frohgemut machten wir uns auf den Weg.
Beim Moos
angekommen, strahlte bereits die Sonne durch die schön verfärbten Blätter. Die
Wege sind sehr gepflegt, aber für die vielen verschiedenen Pflanzenarten ist
der Zeitpunkt etwas zu spät. Im 22 ha grossen Moorkomplex ist die Heimat für 60
einheimische Moor-, Flur- und Waldplanzen. Nach der Besteigung des
Aussichtsturm und der Begutachtung der Morgentoilette der Schwäne folgten wir
dem Weg weiter Richtung Magdalena-Einsiedelei. An diesem Ort der Stille in den
Felswänden über dem Schiffenen-Stausee hausten einst die Waldbrüder und
Einsiedler Johann Dupré und Johann Liechti. Leider kamen wir einen Tag zu spät,
denn die Einsiedelei konnte man nur bis zum 1. November besichtigen. So stiegen
wir ab zum Schiffenensee und suchten eine Brätlistelle. Unsere Männer machten
gekonnt ein Feuer und schon bald brutzelten die Cervelats über dem Feuer.
Vorher packte Vreni aus ihrem Rucksack eine feine Flasche Weisswein und
Aperogebäck - einfach wunderbar.
Gestärkt wanderten
wir weiter mit Aussicht auf den Schiffenensee, die Baumallee zum Schlösschen
Balliswil und auf einen weiteren Höhepunkt der Wanderung, das Grandfey-Viadukt.
Über das 1858 bis 1862 erbaute, 334 m lange und 82 m hohe Viadukt führt das
Geleise der Bahnlinie Bern nach Freiburg sowie unterhalb der Geleise aber über
den Betonbögen der Wanderweg. Durch die Laubenbögen geniesst man die Aussicht
auf die Saane und die nähere Umgebung. Kurz nach dem speziellen Saaneübergang
lernten wir ein spezielles Restaurant kennen, die Auberge aux 4 Vents. Wunderschön
gelegen mit Blick auf die Kathedrale St. Niklaus Freiburg und die neu erstellte
Poyabrücke. Dies ist wirklich ein Besuch wert. Der Weiterweg Richtung Stadt ist
nur noch Pflicht. Nach der Besichtigung der Kathedrale schlenderten wir weiter
zum Bahnhof. Hochzufrieden, dass wir uns am Morgen entschlossen, aufzustehen
und bei dieser speziellen Wanderung dabei zu sein.
Vielen Dank Vreni,
das war ein Volltreffer.

Anna Hubacher



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
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