5. Jurawanderung 1.5.2011 21.10.2017 14:05 (UTC)
   
 


             

 

       Jurawanderung  1.5.2011    

Nur Peter und ich steigen mit Vreni Schneeberger - unserer  Wanderleiterin - in den Bus nach Solothurn. Im Zug gesellt sich dann Oski aus Langenthal dazu. So sind wir eine kleine Gruppe auf einer sehr schönen, abwechslungsreichen Tour. Bushaltestelle Wolfsschlucht, mitten im Wald östlich Welschenrohr, weit und breit nichts Besonderes zu sehen. Aber dann: 2m neben der Strasse ein Brücklein über die Dünnern - und schon ist man mitten in der Schlucht, fühlt sich weit weg von jeder Zivilisation! Ein sehr gut angelegter Pfad führt steil hinauf zwischen mächtigen, bis zu 100m hohen Felswänden. Leider murmelt der Tannbach nicht, doch auch so ist das Bachbett imposant mit seinen vielfältigen Erosionsformen. Dazu die verschiedensten Grün des Frühlings: Viele Blöcke mit Moos überwachsen, dunkle Tannen, helle Buchen, Sträucher und Kräuter. Zwischenhalt unter einer Balm, ausgestattet mit einer Bank. Nach 300 Höhenmetern Ausstieg aus der Schlucht, nach kurzem Flachstück den steilen bewaldeten Hang des Rinderberges hinauf. Auch hier ein sehr gut angelegter Pfad, der in angenhmen Kehren auf den Rücken bei Hinter Brandberg führt. Mittagshalt auf dem höchstmöglichen Felsenturm mit Blick übers Tal zur Weissensteinkette und nach Norden den schwierig zu definierenden weiteren Jurakuppen. In der Bergwirtschaft Hinter Brandberg ist das Kaffee  Vreni bestens zu empfehlen (der verwendete Aprikosenschnaps schmeckt übrigens auch im Tee), ebenso die hausgemachte Crèmeschnitte! Nun geht es gemächlich weiter über den Höhenrücken auf und ab. Nach dem Probstenberg bildet eine Steinmauer die Grenze zwischen den Kantonen Solothurn und Bern,auf einer Tafel werden die Hintergründe der Grenzziehung ausführlich erklärt. Uns beeindruckt auch die Mauer: In mühsamer Arbeit werden die überwachsenen alten Steine abgetragen und ist eine neue Mauer im Entstehen, zusammengefügt aus herantransportierten hellen Jurakalksteinen. Gegen Harzer zu beginnen sich die drohenden schwarzen Wolken zu entleeren. Aber kein Problem, wir sind "am Schärme¨! Nach einer Viertelstunde gehts mit Sonne weiter, beidseits des Weges die Matten im hellen Gelb der Mehlprimel, getupft mit dem satten Rot des Knabenkrautes. Bei Gross Malsenberg kurzes Stück steil durch die nasse Wiese, dann angenehm stetig bergab durch Wald , wir folgen einem hübschen Weg  Richtung Gänsbrunnen, der uns schliesslich durch Wiesen direkt zur Kirche St.Joseph führt. Wir ziehen den Besuch dieser Kirche einem sehr kurzen Wirtshausbesuch vor und gelangen schliesslich nach kurzem Marsch entlang der Strasse zur Bahnstation. Vielen Dank, Vreni, für diese interessante Wanderung!
 

 

Verena Schneider          


 
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