3 Wanderung Madiswil-Herzogenbuchsee 11.12.2017 03:42 (UTC)
   
 




Sonntag, 8. März 2015
– Kurzwanderung in der Umgebung von Buchsi
Wanderung von
Madiswil über Rütschelen nach Buchsi, 2 Std. 30 Min. (T1)
Eine stattliche Zahl von Wanderfrauen und –Männern besammelt
sich pünktlich am Bahnhof in Buchsi für die Fahrt mit dem Zug via Langenthal
nach Madiswil. Fritz übernimmt souverän die Wanderführung, da Vreni noch
rekonvaleszent ist und die Gruppe nicht leiten kann. Bei sonnigem Wetter, recht
angenehmen Temperaturen und ab und an einem kühleren Wind marschiert die Gruppe
von 21 Personen los.Der Weg führt uns zuerst durch Wässermatten und wir
schlendern Richtung Anhöhe. An einem Stauwehr werden wir aufgefordert, die
Informationstafel zu lesen, was wir natürlich sehr interessiert und folgsam
machen. Ein Gänsepaar sonnt sich an der Staustelle und recht stattliche Fische
schwimmen im Wasser. In der Ferne ist die Jurakette sichtbar. Die Natur macht
sich bereit für den Frühling und bei weiteren Sonnentagen wird es sicher bald spriessen
und blühen.Im Wald ist es noch feucht und matschig. Etliche gefällte
Bäume säumen den Weg und wir sind bereits abseits von Siedlungen und in der
Ruhe. Entlang des Weges finden wir einen künstlichen Teich. Wir bestaunen die
Fische, wie der Teich angelegt ist und die Teilnehmenden plaudern in Gruppen
angeregt über verschiedenste Themen. Es ist für mich immer wieder erstaunlich,
wie schnell man im Oberaargau und Emmental in idyllischen und abgelegenen
Landschaften ist.Die Gruppe wandert weiter Richtung Rütschelen. Ein kleiner,
verträumter Ort. An den Sandstein-felsen am Ortseingang sieht man Türen, welche
zu Kellern, Ablageräumen oder ähnlichem führen.
Sie scheinen aber nicht mehr genutzt zu werden.Die Aufmerksamkeit der ganzen Gruppe bekommt der „Secondhand
Laden“ für gebrauchte Töpfe und Gartenmaterial. Unglaublich, was dort auf einer
grösseren Fläche ungeordnet, chaotisch, aber irgendwie passend herumsteht. Ein
buntes Durcheinander, welches sich beim heutigen Sonnenschein gut präsentiert,
aber nicht sonderlich verkaufsfördernd wirkt. Das ehemalige Gasthaus Rössli ist
ebenfalls ein „Museum“. Ein Waschkochtopf, eine Bettstatt, ein ganzes
Fensterladen-Element und weitere Kuriositäten stehen herum. Beim ehemaligen
Rössli schnattern Gänse im Quartett und unsere Wandergruppe bleibt wohl nicht
unbemerkt. Am Dorfausgang bestaunen uns ebenfalls zwei Pferde auf der Weide. Rütschelen
hinterlässt bei mir den Eindruck eines „dekorativ, kreativen“ Weilers aus Altem
und Neuem mit schönen, stilvollen Häusern.Nach Rütschelen wird die Landschaft sehr offen und weit. Der
Blick auf den Jura fasziniert immer wieder. Die Grasflächen sind schon relativ grün,
während der Weg entlang des Waldes noch mit Eisplatten und Schnee bedeckt ist.
Es ist Vorsicht geboten beim Laufen.Beim Waldhaus mit wunderschöner Grillstelle machen wir die
erste Rast. Hier tropft noch der Schnee vom Dach, die Sitzgelegenheiten sind noch
feucht. Nichts desto trotz sitzen die meisten ab, nehmen eine kleine Wegzehrung
aus dem Rucksack und trinken einen Schluck. Die Gesellschaft nimmt’s gemütlich
und die Stimmung ist gelassen und heiter. Fritz hat sich in die Rolle als
Leiter eingelebt und geniesst diese offensichtlich mit dem Vermerk „jetzt sei
er der Chef, der Chef sei zuhause“.Nach der kurzen Rast wählt Fritz einen kleinen, schmalen
Pfad, welcher uns über einen glitschigen Steg und einer schönen
„Bächli-Landschaft“ weiter in Richtung Bleienbach führt. Auch im Wald stellen
wir fest, dass der Frühling sich regt und die Natur am Erwachen ist. Das
Wandertempo hat sich eingependelt und ziemlich bald erreichen wir auf einem
abwechslungsreichen Weg Bleienbach. Hier blühen bei den Häusern bereits
grössere „ violette Teppiche“ von Krokussen. Die Ansässigen nutzen auch hier
die Sonne und sitzen an geschützten Stellen bereits im Garten.
Im Restaurant werden wir mit einem flotten und schnellen
Service bedient, obwohl die Gruppe viel grösser als vorgesehen war. Einige
geniessen sogar draussen den Kaffee und die Sonne.
Bald geht’s weiter. In Bleienbach trennt sich die Gruppe.
Die Wanderfrauen von Annemarie machen noch einen Abstecher zum Sängliweiher und
die Naturfreunde marschieren zurück via „Flughafen“ Bleienbach nach Buchsi.
Die Sonne steht schon etwas tiefer, was sich schnell in den
Temperaturen bemerkbar macht. Der Sängliweiher war einen Abstecher wert. Wir
marschieren über Wiesen mit kleinen „Kanälen“, überspringen diese zum Teil und
staunen, wie fleissig die Mäuse im Winter waren. Unzählige Erdhaufen, längere
freigelegte Gänge sind sichtbar. Der Weiher ist wirklich ein Bijou. Da die
Vegetation noch im Winterkleid ist, hat man einen speziellen Blick und
wunderschöne Spiegelungen sind sichtbar. Nach diesem lohnenswerten Umweg kam
die „Frauenwandergruppe“ mit Annemarie rund eine Stunde später in Buchsi
zufrieden, aber auch etwas müder an. Der Einstieg in die „Wandersaison mit Wanderschuhen“ mit
dieser Kurzwanderung war ein voller Erfolg, die Teilnehmerzahl gross, die
Stimmung gut und das Wetter wie gewünscht schön und sonnig.

Christina E
 





 

 



 











 

 
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